Zukunftsschule.sh: Auszeichnung der SWS auf der Stufe I – Wir sind aktiv!

Die BNE-Aktivitäten (Bildung für nachhaltige* Entwicklung) an der Sachsenwaldschule sind fest im Schulalltag verankert und werden zukünftig auch im Schulprogramm integriert. Zur Verankerung unserer BNE-Aktivitäten kommen die jeweiligen Vertretenden regelmäßig gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften und der SV in einem Organisationsgremium zur Evaluation und Weiterentwicklung zusammen.

*Prinzip, nach dem nicht mehr Rohstoffe, Natur, Fläche, Humanressourcen etc. verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren und / oder künftig wieder bereitgestellt werden kann. Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft koexistieren gleichberechtigt, um ihr Dasein langfristig zu sichern.

Das Engagement im Rahmen der UNESCO-Initiative „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) spiegelt sich in der Auszeichnung der SWS als „Zukunftsschule Schleswig-Holstein“ wider. Diese Auszeichnung wird vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein“ (IQSH) an Schulen vergeben, an denen die Prinzipien der BNE in den Schulalltag integriert sind. Das Ziel der BNE-Aktivitäten an der SWS ist es, dass sich Schülerinnen und Schüler im künftigen Leben an den Kriterien der Nachhaltigkeit orientieren, nachhaltige Entwicklungsprozesse gemeinsam mit anderen innerschulisch wie außerschulisch in Gang setzen sowie aktiv mitgestalten.

Beachtenswert ist, dass innerhalb aller BNE-Aktivitäten der SWS die Schülerinnen und Schüler entweder die Leitung und / oder leitende Funktionen ausüben und so die Weiterentwicklung des BNE-Bereiches der SWS selbst mit vorantreiben. Selbstverständlich stecken wir uns als Schulgemeinschaft der SWS auch laufend neue Ziele (Preisträger Deutscher Klimapreis der Allianz Umweltstiftung, Energiesparmeister, Lebensweltmeister des B.e.I. SH etc.)  im Bereich der BNE, ohne dabei unser Motto aus den Augen zu verlieren:

„Zukunft Erde nachhaltig gestalten lernen“

Neben den beschriebenen Aktivitäten im außerunterrichtlichen Bereich sind die Ziele der BNE über die Fachanforderungen des Landes Schleswig-Holstein fest in unseren Unterricht eingebunden. Insbesondere ist „BNE“ in den schulinternen Curricula der Fachschaften Biologie, Geographie, Geschichte, Sport und WiPo spiralcurricular eingebunden.

Gerne teilen wir unsere Erfahrung und unser Wissen mit anderen Schulen, aber auch für die einzelne Bürgerin und den einzelnen Bürger ergeben sich aus unseren Arbeiten bestimmt weitere Handlungsmöglichkeiten. Neben unserem Materialbereich bieten wir regelmäßig Fortbildungen, Workshops und Aktionen an (Informationen zu Inhalt, Teilnahme und Anmeldung siehe unten), die von anderen Schule genutzt werden können und genutzt werden.

Dabei setzen wir auch auf den inhaltlichen Austausch zwischen den Zukunftsschulen in Schleswig-Holstein. Wir nehmen regelmäßig an den Netzwerktreffen teil und sind ab 2017 regelmäßig mit eigenem Workshop und eigenem vertreten. Bereits seit 2016 sind wir mit einem eigenen, von Schülerinnen und Schüler der Sachsenwaldschule besetzten Stand auf den Netzwerktreffen vertreten.

Link zur Seite der IQSH-Initiative:

http://www.zukunftsschule.sh/index.php?id=407&sid=1329

Link zur Seite Zukunft Erde nachhaltig gestalten lernen der Arbeitsgruppe „Didaktik der Geographie“ des geographischen Instituts der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel:

http://www.geographiedidaktik.uni-kiel.de/de/forschung/zukunft-erde-nachhaltig-gestalten-lernen

Fortbildungen der Sachsenwaldschule im Bereich der „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

1. Workshops für nachhaltiges Wirtschaften mit Gästen aus Politik und Wirtschaft (Terminveranstaltung):

a) Dienstag, 09.05. in G 1.6. von 10:30 bis 16:30 Uhr

Inhalt:

Ökologisches Wirtschaften im eigenen Unternehmen (Sabine Reichert, Bundesverband der grünen Wirtschaft Deutschland [Unternehmensgrün] e.V.)

Die Begriffe Ökologie und ökologisches Wirtschaften werden vertieft. Es folgen Beispiele negativer externer Effekte und eine Darstellung des klassischen Spannungsverhältnisses Gewinnmaximierung und Selbstbestimmung gegenüber ökologischen/ nachhaltigen Ansprüchen. Die „sechs Aspekte ökologischen Wirtschaftens im eigenen Unternehmen“ werden diskutiert:

  • Was macht das Unternehmen (was wird produziert)?
  • Wie betrifft das Unternehmen die Menschen innerhalb und außerhalb; wie fühlen sie sich?
  • Wo finden die Aktivitäten des Unternehmens statt?
  • Wie wirkt sich das Unternehmen auf die Umwelt aus?
  • Wie ist das Unternehmen organisiert und was sind die Prozesse?
  • Prägt das Unternehmen Regeln/ Gesetze bzw. wie wird es von Rahmenbedingungen geprägt?

Es folgt ein ‚Mini Audit‘. Hierfür wird in Teams eine Bestandsaufnahme der Mutterunternehmen (kooperierende Unternehmen) durchgeführt. Die Junioren überprüfen jeden der sechs Teilbereiche (vgl. die „Sechs Aspekte ökologischen Wirtschaftens im eigenen Unternehmen“) auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und unterbreiten gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge.

Zielgruppe: SchülerInnen und LehrerInnen der Sachsenwaldschule sowie anderer Bildungseinrichtungen in Reinbek und darüber hinaus, interessierte BürgerInnen.

b) Mittwoch, 14.06.2017 in der Aula von 9:30 bis 12:30 Uhr

Inhalt:

Evaluationsveranstaltung und Ehrungen für BNE-Aktivitäten in Stormarn

Das Projekt „Umweltprofis von morgen“ bietet jungen Menschen die Möglichkeit, schulbegleitend an einer eigenen Aufgabenstellung in einem nachhaltigen Unternehmen zu arbeiten. Neben Ihrer Projektarbeit im kooperierenden Unternehmen werden die Schülergruppen vom Bundesverband der grünen Wirtschaft „UnternehmensGrün e.V.“ mit Fachworkshops rund um das Thema ökologisches Wirtschaften begleitet.  Im Rahmen des Klimaschutzkonzepts der Stadt Reinbek wird das Projekt derzeit mit 4 Schülergruppen der Sachsenwaldschule durchgeführt.

Ziel der Veranstaltung:  Das Projekt soll mit einer Abschlussveranstaltung beendet werden. Ziel der Veranstaltung ist es, die

  • …ehrenamtliche und engagierte Arbeit der Schüler_Innen wert zu schätzen
  • …Projektideen der SchülerInnen pressewirksam vorzustellen
  • …interessierte Akteure zu vernetzen
  • …Perspektiven für eine Fortsetzung des Projekts an der Sachsanwaldschule aufzuzeigen.

Zielgruppe: SchülerInnen und LehrerInnen der Sachsenwaldschule sowie anderer Bildungseinrichtungen in Reinbek und darüber hinaus, an den Projekten beteiligte Unternehmen, Elternschaft, Akteure der Stadtverwaltung, Klimaschutzinitiative Sachsenwald, interessierte BürgerInnen.

Wichtig: Die Veranstaltungsreihe wird im Schuljahr 2017/2018 fortgeführt!

2. Plant-For-The-Planet-Akademien mit Klimabotschaftern aus dem SWS-Green-School-Project:

Sonnabend, 06.05. an der Grundschule Wohltorf von 09:00 bis 17:30 Uhr

Inhalt:

Stop talking – Start Planting!

  • Klimakrise und globale Gerechtigkeit: Woher kommt und was bewirkt die Klimakrise – bei uns und Menschen anderswo?
  • Ökologische Zusammenhänge: Welchen Einfluss haben Bäume auf die Klimakrise – wie vermindern sie den CO2-Gehalt der Atmosphäre?
  • Methoden der Öffentlichkeits- und Motivationsarbeit: Was kann ich selbst konkret tun? Wie erreiche ich meine Freunde, meine Schule, die Medien?

Informationen und Anmeldung.

Zielgruppe: SchülerInnen und LehrerInnen der Sachsenwaldschule sowie anderer Bildungseinrichtungen in Reinbek und darüber hinaus, an den Projekten beteiligte Unternehmen, Elternschaft, Akteure der Stadtverwaltung, Klimaschutzinitiative Sachsenwald, interessierte BürgerInnen.

Wichtig: Die Veranstaltungsreihe wird im Schuljahr 2017/2018 fortgeführt!

3. Fortbildung zur Implementierung von außerunterrichtlichen BNE-Inhalten an Bildungseinrichtungen auf der Metaebene (Abrufveranstaltung):

Inhalt:

SMARTe Zielformulierung auf dem Weg zu einer eigenen nachhaltigen Schulgemeinschaft

SMARTe (Spezifisch formulierte und Messbare Resultate, Attraktive Aufgaben, Realistische Vorhaben und Terminierte Tätigkeiten) Zielsetzung beginnt bereits während der ersten Planungsschritte von BNE-Projekten, wichtig zu sein. In der Fortbildung werden verschiedene Leitfäden zur Entwicklung von eigenen BNE-Aktivitäten an Beispielen aufgezeigt und in Gruppenarbeiten, Rollenspielen und realitätsnahen Szenarien auf die individuelle Anwendbarkeit hin überprüft, um schließlich eigene Handlungsoptionen für die eigenen BNE-Ambitionen der eigenen Schule zu entwerfen, die auch dem häufig kontroversen Meinungsbild in schulischen Systemen gerecht werden bzw. ggf. standhalten.

Zielgruppe: SchülerInnen und LehrerInnen, Eltern, Akteure der Stadtverwaltung, interessierte BürgerInnen.

4. Fortbildung zum Aufbau eines oder mehrerer BNE-Projekte an Bildungseinrichtungen an konkreten Beispielen (Abrufveranstaltung):

Inhalt:

Erfahrungen der SWS beim Aufbau eines der, mehrerer oder aller BNE-Projekte der SWS mit dem Ziel der Übernahme solcher Projekte an der eigenen Bildungseinrichtung.

Mögliche Themen: Siehe Homepage.

Neben dem themenspezifischen Teil der Fortbildung werden in einer Input-Phase erfolgreiche und erfolglose Beispiele auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Schule* von SchülerInnen und Lehrkräften der SWS dargestellt, um schließlich in einer Gruppenarbeit mittels einer Simulation die Möglichkeiten der konkreten Umsetzung des / der gewählten Themas / Themen an der eigenen Bildungseinrichtung auszuloten.

*Wir als SWS befinden uns seit 2011 in der Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Schule und teilen unsere Erfahrungen und Werte gerne mit anderen interessierten.

Zielgruppe: SchülerInnen und LehrerInnen, Eltern, Akteure der Stadtverwaltung, interessierte BürgerInnen.

5. Fortbildung: „Wie nehme ich an einem BNE-Wettbewerb erfolgreich teil?“ Konkrete Handlungsbeispiele mit BNE-Aktivitäten der SWS:

Dienstag, 12.09.2017 in der Cafeteria von 14:30 bis 17:30 Uhr

Inhalt:

Evaluierung, Dokumentation, nötige Qualität und Aufbereitung der Daten der schulischen BNE-Aktivitäten für die Wettbewerbsformalia

Gemeinsam mit den an den BNE-Aktivitäten partizipierenden SchülerInnen und Lehrkräften der SWS werden die Fortbildungsteilnehmenden folgende Fragestellungen anhand konkreter Beispiele bearbeiten.

  • „Gutes tun und darüber sprechen“ als Prinzip der immer wichtiger werdenden Anforderungen an eine transparente Dokumentation durchgeführter Aktivitäten.
  • Auf dem Weg auf ein wettbewerbstaugliches Niveau: Von PDCA zu PCDAEAE… (Plan-Do-Check-Act zu Plan-Ceck-Do-Act-Evaluate-Act-Evaluate-A-…)
  • Was bedeutet “Qualität” im Sinne des Wettbewerbs: Kontroverse zwischen inhaltlicher Tiefe und Reichweite der Aktivitäten.

Es ist möglich und erwünscht, gemeinsam konkrete Antragsstellungen zu antizipieren und vorzubereiten.

Zielgruppe: SchülerInnen und LehrerInnen, Eltern, Akteure der Stadtverwaltung, interessierte BürgerInnen.

Sie haben Interesse, über eine oder mehrere unserer BNE-Aktivitäten mehr zu erfahren? Dann besuchen Sie uns gerne bei einer unserer Fortbildungen oder Abrufveranstaltungen. Eine Anmeldung bzw. Anfrage erfolgt entweder gewohnt einfach über Formix oder telefonisch über das Sekretariat.