Studienfahrt nach Wien – unvergessliche Momente

Am 17. August begann die Studienfahrt der Q2w nach Wien. Wir traten die Hinreise mit dem ICE an, so kamen wir nach neun Stunden entspannt und ausgeruht in Wien an. Schon beim Aussteigen stieg die Vorfreude auf die gemeinsame Zeit und das warme und sonnige Wetter trug ebenfalls dazu bei.
Bald darauf kamen wir schon in unserem innenstadtnahen Hostel an und konnten unsere Zimmer beziehen und uns den restlichen Abend frei nach Belieben gestalten.
Die ganze Woche lang hatten wir volles Programm und haben viele wunderschöne Ecken von Wien gesehen. Mit der Altstadtführung von Herrn Babin persönlich, welcher von Wien stolz als sein zweites Zuhause spricht, machten wir uns erstmals mit Wien vertraut. Wir waren alle fasziniert und beeindruckt von den alten und kunstvoll gestalteten Gebäuden, welche fast alle Straßen von Wien zierten.
Neben einer Synagoge, der Nationalbibliothek und eindrucksvollen Kirchen durften wir auch die OPEC besichtigen. Dort erfuhren wir in einem englischen Vortrag interessante Informationen über diese Organisation. Wir seien jederzeit willkommen, wurden wir freundlich verabschiedet.
Im Nationalrat bekamen wir eine eigene Führung und staunten über die kostbare Einrichtung. Unsere Führung war sehr interessant, auch wenn es sich teils als etwas schwierig gestaltete, das wienerische Deutsch zu verstehen.
In der UNO wurden wir auch herumgeführt und bekamen einen tieferen Einblick in die Organisation.
Wir haben auch eine geschichtliche Tour gebucht („Hitlers Weg begann in Wien“) und erfuhren so nicht nur spannende Informationen, sondern sahen auf der Tour wieder einmal viele hübsche Straßen und Ecken von Wien. Die Führungen sind allesamt freundlich angeleitet worden und wir sind dankbar, dass man sich so viel Zeit für uns genommen hat.
Nachdem wir dreimal bei dem Schloss Schönbrunn versucht hatten, eine Führung per Audioguide zu erlangen, haben wir dies auch tatsächlich geschafft und wir haben schnell gemerkt, dass sich das ganze Hinfahren gelohnt hat, denn das Schloss ist definitiv sehenswert, genauso wie der Weg durch den Schlosspark.
Ein anderer Punkt auf unserer Studienfahrt war die Wanderung durch die Weinberge, bei der wir die unglaubliche Aussicht auf die Stadt genießen konnten. Im Anschluss kehrten wir noch in ein Heurigenlokal ein, wo wir mit Frau Amthor und Herr Babin den frühen Abend mit dem jungen Wein verbrachten. Es war ein sehr lustiger Abend und der Heimweg erklärte sich für einige von uns doch als relativ schwierig, trotzdem Herr Babin nicht müde wurde, zu beteuern, dass wir die einfachste und kürzeste Route gewählt hatten.
Wir hatten auch viele andere Abende und auch Mittage, an denen wir uns gemeinsam in ein Restaurant setzten und über alles Mögliche sprachen. Die Klassengemeinschaft wurde von diesen gemeinsamen und ruhigen Stunden stark geprägt und wir sind uns alle (noch) ein Stück nähergekommen.Auch spätere Abendstunden verbachten wir gerne zusammen draußen in den Straßen von Wien.
Sieben Tage nach der Hinreise, also am 23. August, mussten wir auch schon wieder die Heimreise antreten und genossen noch die letzten gemeinsamen Stunden im Zug miteinander und ließen die letzten unvergesslichen Tage Revue passieren. Vielleicht haben wir uns gerade da an Herr Babins Worte erinnert: „Wien – eine Traumstadt, die man nicht verlassen will“

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