Bio-Unterricht mal anders:

Müll sammeln an der Dove Elbe

Schon im späten Mittelalter wurde der frühere Elbarm vom Hauptstrom der Elbe durch eine Abdeichung getrennt. Übrig blieb der taube - niederdeutsch dove – Seitenarm Dove Elbe.  Die Tatenberger Schleuse bei  Moorfleet verhindert einen Einfluss der Tide auf den Wasserstand des Flusses. Aufgrund des so entstandenen konstanten Wasserstandes und der niedrigen Fließgeschwindigkeit ist dieses Gewässer durch ganze Teppiche von Seerosen und dicht bewachsene Ufer gekennzeichnet. Hinter den Ufern befinden sich Gemüsefelder, Obstbäume und Windmühlen sowie zahlreiche Feuchtwiesen. Idyllisch schlängelt sich die Dove Elbe etwa 18 Kilometer durch die Hamburger Vierlande. Erwähnenswert ist hier auch das  Naturschutzgebiet "Die Reit", in dem viele seltene Vogel- und Amphibienarten wie Fischadler, Kröten und Molche leben.
Im Bereich der Regattastrecke (Wasserpark Dove Elbe) wurden im Rahmen des Ökologiehalbjahres der Q1g gewässerökologische Untersuchungen durchgeführt. In Kombination mit der Aktion „Hamburg räumt auf“ wurde die Belastung auf dieses  Ökosystem durch Kunststoffabfälle untersucht. Erfreulicherweise konnte von uns in der Dove Elbe kein Mikroplastik nachgewiesen werden. Zahlreicher Plastikmüll, aber auch anderer Abfall, wurde jedoch an den Ufern, auch auf den angrenzenden Uferflächen, gefunden. Erschreckend ist leider, dass trotz einer großen Mülleimerdichte in diesem Natur-  und Naherholungsgebiet sehr viel Abfall sorglos in die Natur geworfen wird. Der Müll wurde von den fleißigen Schülerinnen und Schülern der Q1g aufgesammelt, getrennt und entsorgt. Ein kleiner Beitrag zur Nachhaltigkeit.
Q1g, Kst & Nd

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